Konfi-Impuls zu 1. Johannes 1,5-2,2 von Jennifer Berger

1. Das Proprium des Sonntags

Eine Annäherung im Konfi-Unterricht: Umkehr und Versöhnung steht über diesem 3. Sonntag nach Trinitatis. Streit kennen alle Konfis. Ob unter Freunden oder in der Familie – Versöhnung ist ein Thema, das sie beschäftigt.

Die Konfis erzählen lassen: Wie viel kann ich verzeihen? Was ist unverzeihlich? Wo ist Versöhnung noch möglich, wo sind Grenzen? 

Dazu kann das Evangelium des Sonntags gelesen werden. Das verlorene Schaf (oder ggf. den verlorenen Sohn). Wie ist das bei Gott mit der Versöhnung und dem Verzeihen/Vergeben?

2. Vorbereitung des Predigttextes

Licht und Schatten, hell und dunkel. Das kennen die Konfis auch aus ihrem eigenen Leben. Jeder macht Fehler. Tut Dinge, die ein anderer verzeihen muss (dazu die Ideen von 1. aufgreifen), das bringen die Konfis mit dem Predigttext in Verbindung. Wie ist es, wenn Lügen/Fehler ans Licht kommen? Wie gehen wir damit um? Was kann es konkret für das Leben bedeuten, dass in 1. Johannes 2,1 steht, dass wir einen Fürsprecher haben?

3. Im Gottesdienst

Die Konfis die Fürbitten gestalten lassen. Dazu sammeln sie die Lügen/Fehler/Sünden (dazu die Ideen von 2. aufgreifen), die in ihrer Lebenswelt vorkommen. Sie sollten so offen beschreiben sein, dass sie nicht auf einen konkreten Konfi zurückzuführen sind. Diese werden im Gottesdienst vor Gott gebracht und dort wird darum gebetet, dass sie in seinem Licht verwandelt werden. Nach jeder Bitte kann eine Kerze auf dem Altar angezündet werden.

Bsp.: Barmherziger Gott, wir stellen all die Notlügen, die wir jeden Tag gebrauchen in Dein Licht. Wir meinen sie helfen uns, aber oft führen sie uns tiefer in Lügen und Not. Vergib uns, wo wir sie benutzt haben und mach uns stark die Wahrheit zu sagen. (danach Kerze anzünden).