Predigt zu 2. Korintherbrief 4, 16-18 von Wolfgang v. Wartenberg

Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
  
  Liebe Gemeinde,
  (1.) darum werden wir nicht müde! Was für eine Zuversicht spricht aus diesen Worten! Dabei hätte der Apostel Paulus allen Grund müde zu sein. Er hat Schweres erlebt. In dem Brief, aus dem der Predigttext stammt, erzählt er davon:
  Ich habe  viel gearbeitet, ich bin oft gefangen gewesen, ich habe viele Schläge erlitten, ich bin oft in Todesnöten gewesen.Von den Juden habe ich fünfmal erhalten vierzig Geißelhiebe weniger einen; ich bin dreimal mit Stöcken geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten, einen Tag und eine Nacht trieb ich auf dem tiefen Meer. Ich bin oft gereist, ich bin in Gefahr gewesen durch Flüsse, in Gefahr unter Räubern, in Gefahr unter Juden, in Gefahr unter Heiden, in Gefahr in Städten, in Gefahr in Wüsten, in Gefahr auf dem Meer, in Gefahr unter falschen Brüdern; in Mühe und Arbeit, in viel Wachen, in Hunger und Durst, in viel Fasten, in Frost und Blöße; und außer all dem noch das, was täglich auf mich einstürmt, und die Sorge für alle Gemeinden. Gott, der Vater des Herrn Jesus, der gelobt sei in Ewigkeit, weiß, dass ich nicht lüge. In Damaskus bewachte der Statthalter des Königs Aretas die Stadt der Damaszener und wollte mich gefangen nehmen, und ich wurde in einem Korb durch ein Fenster die Mauer hinuntergelassen und entrann seinen Händen. (2. Kor. 11,23- 33)
  Darum werden wir nicht müde!
  Liebe Gemeinde, was haben wir erlebt? Viele Herzen bergen eine stille und verborgene Not. Meist hängen wir ja nicht an die große Glocke, was wir durchzumachen haben. Die eine oder der andere in unserem Kreis hatte oder hat vielleicht allen Grund dazu, müde zu sein. Wie aber kommt Paulus zu der zuversichtlichen und nahezu kühnen Aussage: „Wir (aber) werden nicht müde“?
  
  (2.) Hören wir auf die Worte, die auf diese Aussage folgen!
  Wenn, so schreibt er, auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
  Liebe Gemeinde, dass der äußere Mensch verfällt, das wissen die Älteren sehr genau. Folgt daraus zwangsläufig, dass mit dem Älterwerden der innere Mensch von Tag zu Tag erneuert wird?
  Wir wissen es: Nicht unbedingt. Im Gegenteil! Alterskrankheiten wie Demenz und Alzheimer tragen dazu bei, dass auch der „innere“ Mensch, was wir normalerweise darunter verstehen, verfällt.
  Aber, immerhin. Es gibt auch das andere. Wir sprechen nicht umsonst von der Weisheit des Alters.
  
  Wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.
  Paulus überrascht auch mit diesem Satz. Wenn wir die Erfahrung machen, dass wir älter und hinfällig werden, wenn uns irgendein schmerzliches Erlebnis daran erinnert, dass wir vergänglich, das heißt auch sterblich sind, dann sind wir doch eher traurig und deprimiert. Wie kann Paulus, so mag man fragen, davon sprechen, dass sich der innere Mensch von Tag zu Tag erneuere? Wieder einmal, schon zum zweiten Mal in diesem Briefabschnitt, begegnet uns Paulus mit einer verblüffenden Zuversicht. Worin mag sie begründet sein?
  
  (3.) Wir hören weiter auf Paulus:
  Unsre Trübsal, die  zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.
  Liebe Gemeinde, Paulus wird konkret. Vermutlich ist es das, was Paulus so zuversichtlich schreiben lässt. Paulus lässt sich, so hat man den Eindruck, nicht erschüttern von unserer Trübsal, weil diese, zeitlich und leicht, eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit schaffe. 
  
  Liebe Gemeinde, geschieht mit diesen Worten nicht die typisch religiöse Vertröstung auf ein ewiges Jenseits, die Christen von Zeitgenossen vorgeworfen wird? Verharmlost er nicht die Trübsal, die viele Menschen so belastet, wenn er sagt, sie sei nur zeitlich und leicht und schaffe eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit?
  Allein das, was wir von Paulus gehört haben: die Schläge, einen Tag und eine Nacht im offenen Meer treibend, die ständige Todesgefahr – das ist doch ungeheuerlich. Und auch unsere persönliche Trübsal, also das, was uns betrübt und das Leben schwer macht, ist manchmal überhaupt nicht leicht, sondern unendlich schwer. Die Worte des Paulus – lenken sie ab? Vertrösten sie?
  
  Ich bin davon überzeugt: Vertrösten ist nicht seine Sache. Paulus will trösten!  Andere Leute mit klugen Worten vertrösten, das kann man sich schon vorstellen bei anderen Menschen. Nicht aber bei Paulus. Dass sich einer wie Paulus, der selbst so Schweres durchgemacht hat und, wie wir wissen, noch durchmachen wird, sich selbst mit billigen Worten aus dem Sumpf zieht, das halte ich eher für unwahrscheinlich. Paulus hat  eine große Autorität allein schon durch das, was er erlitten hat. Darum hat sein Wort Gewicht. In seinen Worten klingt vielleicht etwas sehr Wahres an, was auch für uns eine Bedeutung hat. Was?
  
  In den Worten des Paulus klingt an, dass unser Leben nicht nur hinfällig und vergänglich und darum trübselig ist. In unserem Leben schwingt noch eine ganz andere, eine unvergängliche, eine ewige Dimension. Unser Körper mag vergehen, unser Gehirn mag absterben, so dass wir weder zu Gedanken noch Gefühlen in der Lage sind – aber da gibt es doch etwas, was in uns unvergänglich ist. Dieses, unser unvergängliches Wesen - viele sagen „Seele“ dazu -  ist bei Gott aufgehoben und bewahrt. Das ist uns eindrucksvoll in der Taufe zugesagt worden:
  Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel –so heißt es in der Zusage: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Wenn du durch Wasser gehst, will ich bei dir sein, dass dich die Ströme nicht ersäufen sollen; und wenn du ins Feuer gehst, sollst du nicht brennen, und die Flamme soll dich nicht versengen. ... weil du in meinen Augen so wert geachtet und auch herrlich bist und weil ich dich lieb habe. (Jesaja 43,1-2)
  Liebe Gemeinde, so wenig wie der Prophet Jesaja, von dem diese Worte stammen, will Paulus unser Leid verharmlosen. Er nimmt, wie seine Äußerungen eindrucksvoll zeigen, die Trübsal seiner Zeitgenossen wahr. Aber er will ihnen und uns Mut zusprechen, wenn er sagt, unsre Trübsal „schaffe“ geradezu eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit. Was uns Sorgen bereitet, was uns aufreibt, ärgert, ängstigt, sei zeitlich, dauere nur eine gewisse Zeit, finde ganz gewiss irgendwann ihr Ende und werde dann von der Lebenskraft Gottes überwunden.
  Diese Perspektive, liebe Gemeinde, kann uns stärken, bei Unrecht Widerstand zu leisten, in unserer Not Geduld zu haben und auf Gottes hilfreiches Eingreifen zu hoffen auch dann noch, wenn wir nichts mehr machen können.Dass die Trübsal die Herrlichkeit „schaffe“,  darf man vermutlich nicht ganz wörtlich nehmen. Der einzige, der in der Trübsal „schafft“ und uns zu einer, genauer, zu seiner Herrlichkeit führt, ist, wenn wir Paulus folgen, Gott.  Liebe Gemeinde, diese Perspektive, dieser Ausblick auf Gott ist das, was seine immer wieder kühne und verblüffende Zuversicht begründet auch in großer Not.
  
  (4.)Unsre Trübsal, zeitlich und leicht, schafft, eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit.
  Was meint hier „Herrlichkeit“ über das bereits Gesagte hinaus? Bei Paulus ist diese Herrlichkeit eng verknüpft und „gefüllt“ mit dem Namen Jesus Christus. Die Worte des Paulus zeugen von einer ganz innigen Beziehung, von einer Lebens- und Leidensgemeinschaft mit Jesus Christus – aber nicht nur das. Darin liegt, wenn wir Paulus folgen, der große Trost in aller Trübsal: Aus der Leidensgemeinschaft mit Jesus wird auch eine Hoffnungs -Gemeinschaft mit dem, der den Tod überwunden hat, und mit Gott.
   
  Liebe Gemeinde, Gemeinschaft haben mit Gott, mit ihm verbunden und versöhnt sein, Frieden mit Gott haben – das ist für Paulus etwas ganz Außergewöhnliches. Diese Verbundenheit ist für ihn eine „ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit“. Er spürt diese Herrlichkeit als einen Schatz und als eine übermenschliche Kraft gerade dann in sich, wenn er sich schwach und hilflos fühlt. Er sagt das so:
  Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns. Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, damit auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, damit auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch.   (2. Korinther 4,7-11)
  Liebe Gemeinde, Paulus spricht nicht umsonst von „wir“. Er meint, dass das, was er erlebt, auch für uns seine Gültigkeit hat.
  
  Paulus spricht einmal davon, dass alles, was lebt, die ganze Schöpfung, also auch wir, bis zu dem heutigen Augenblick seufze und sich ängstige und von der Sehnsucht erfüllt sei, dass sie einmal von ihrer Vergänglichkeit befreit werde – und er fügt hinzu, dass wir errettet seien, aber auf Hoffnung hin. Es ist diese Hoffnung, eine Trotz- Hoffnung, die uns innerlich in welcher Not auch immer aufrecht erhalten kann.
  
  (5.) Manchmal werden wir von dieser Hoffnung erfüllt gerade dann, wenn es uns nicht gut geht. Ich denke an die Worte eines schwer erkrankten Mannes, den ich einmal im Krankenhaus besuchte. Er sagte mir: „Wenn ich mir früher die Krankheit, an der ich heute leide, vorgestellt hatte, da dachte ich, ich würde in ein tiefes Loch fallen, wenn ich einmal so erkranken würde.“ Und er fuhr fort: „Aber jetzt ist es doch ganz anders. Natürlich war ich, war meine Familie sehr traurig, als sie von meiner Erkrankung hörte,- und ist es noch!- aber dennoch, das hätte ich vorher nicht so sagen können, ich kann sagen: Ich bin in kein Loch gefallen. Ich bin irgendwie aufgefangen und getragen. Ich vertraue auf Gott, dass er es recht hinausführen wird.“
  Liebe Gemeinde, das Beispiel des Patienten bestätigt, was Paulus sagt. Wenn der „äußere“ Mensch geschwächt wird, wenn wir etwa erkranken, das muss das nicht dazu führen, dass wir in unserer Trübsal versinken. Manchmal kann solch ein Erlebnis auch dazu führen, dass sich der „innere“ Mensch in uns erneuert, dass es licht wird in uns, dass unsere Traurigkeit überwunden wird durch eine neue, uns bisher unbekannte Zuversicht und wir darüberhinaus sogar zu neuen ungeahnten Kräften kommen. Vielleicht haben Sie das auch schon einmal erlebt.
  Manchmal begreifen wir erst dann oder erneut, welch ein Wunder dies ist, dass wir leben, vielleicht auch, dass wir von einer geheimnisvollen, göttlichen Kraft getragen und erfüllt werden und wir von liebenswerten Menschen umgeben sind.
  
  (6.) Von dieser Erfahrung, dass Gott in der Trübsal gegenwärtig ist und stark und hellsichtig machen kann, erzählt eine Frau, eine Pfarrerin, die bei einem Terroranschlag in Jerusalem schwer verbrannt worden ist. Sie sei buchstäblich, so erzählt sie, durch die Hölle gegangen. Sie wollte Gemüse einkaufen, als in einiger Entfernung eine Bombe auf dem Markt explodierte. „Einen Moment“, so schildert sie später, „war alles wie in Watte gepackt; alle Menschen waren ganz still.“ Dann jagte sich ein zweiter palästinensischer Attentäter in die Luft, nur wenige Meter von ihr entfernt. Überall war Feuer um sie herum, Haare und Kleidung brannten. Sie warf sich auf den Boden, sprang aber sofort wieder auf und rannte zur nahegelegenen Hauptstraße. Ein zufällig vorbeifahrendes Taxi brachte die blutüberströmte Frau zu einer nahen Erste- Hilfe- Station, wo sie behandelt und dann in ein großes Krankenhaus überführt wurde. Dort gelang es den Ärzten, das vollkommen verbrannte Gesicht so wieder her zu stellen, dass heute kaum etwas an den Anschlag erinnert.
  Die Pfarrerin erzählt, sie habe schon im Taxi keinerlei Hass verspürt. Sie habe fortwährend einen Psalm gebetet. Habe an die Märtyrer der Kirche gedacht und vor allem an Dietrich Bonhoeffer, den die Nazis nach langer Haft im KZ ermordet haben. „Alle Märtyrer reden von Gotteserfahrung“, erklärt die Pfarrerin. „Jetzt kann ich sie verstehen. Ich habe mich in all dem Grauen Gott ganz nahe gefühlt, und davon möchte ich etwas weitergeben.“ Und nach einer Pause: „Ich weiß jetzt viel klarer, wovon ich als Theologin immer gesprochen habe. Ich glaube, jetzt darf ich so reden.“ Dafür sei sie sehr dankbar, fügt sie noch hinzu.(Pfarrerin Petra Heldt, Jerusalem)Liebe Gemeinde, „Jetzt darf ich so reden!“ wie die Gotteszeugen, die sich in größter Not trotzdem mit Gott verbunden fühlten. Diese Nähe war jetzt selbst erfahren, nicht nur angelesen, nicht nur angehört - und für diese Erfahrung ist die Frau dankbar.
  
  (7.)Wir, schreibt Paulus, sehen nicht auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
  Liebe Gemeinde, Paulus lenkt unsere Blicke hin auf den unsichtbaren Gott. Die Feststellung, dass wir ihn nicht sehen, muss nicht gegen ihn sprechen. Sie stellt nur fest, dass unser Erkenntnisvermögen begrenzt ist. Es geschehen Dinge in dieser Welt, die unseren Verstand übersteigen. Im Hebräerbrief heißt es einmal: Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht (11,1). Paulus stößt uns an, auf die Zusagen, die Verheißungen Gottes und auf seine Gegenwart zu vertrauen.
  
  Es ist dieser Gott, der mit Jesus Christus war. Wer sich an ihn hält, mehr noch, wer „in“ Christus ist, der ist, so jubiliert Paulus, bereits jetzt eine neue Kreatur, hat bereits jetzt Anteil an der neuen Schöpfung Gottes: das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden (2. Korinther 5,17). Wir sind eine neue Kreatur, wenn wir wissen: Da ist einer, der uns in der Not hilft und neue Horizonte zeigt. Und dieser eine ist Gott.
  Darum, liebe Gemeinde, lasst uns nicht müde werden. Manchmal – und immer wieder – wird es auch uns geschenkt, dass Gott uns anrührt und erweckt zu einem neuen Leben.
  
  Noch ein Letztes: Wir sind eher zurückhaltend, was so Wörter wie herrlich oder Herrlichkeit angeht. Aber auf diesen Gott, der uns dieses unser Leben ermöglicht, trifft dieses Eigenschaftswort zu. Von diesem Gott  kann man nicht nur reden, eigentlich müsste man singen, wenn man von ihm, besser noch mit ihm reden möchte. Der achte Psalm ist dafür ein überzeugendes Beispiel.
  
  Psalm 8, 1 Ein Psalm Davids, vorzusingen, auf der Gittit.
  2HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen,
  der du zeigst deine Hoheit am Himmel!
  3Aus dem Munde der jungen Kinder und Säuglinge / hast du eine Macht zugerichtet um deiner Feinde willen,
  dass du vertilgest den Feind und den Rachgierigen.
  4Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk,
  den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:
  5was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst,
  und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?
  6Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott,
  mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.
  7Du hast ihn zum Herrn gemacht über deiner Hände Werk,
  alles hast du unter seine Füße getan:
  8Schafe und Rinder allzumal,
  dazu auch die wilden Tiere,
  9die Vögel unter dem Himmel und die Fische im Meer
  und alles, was die Meere durchzieht.
  10HERR, unser Herrscher,
  wie herrlich ist dein Name in allen Landen!
  Amen