KONFI-IMPULSE zu 2. Korinther 11,18; 12, 1-10 von Heinz Schnürle

Der Bezug zur Welt der Jugendlichen liegt auf der Hand. Schwäche will und darf man nicht zeigen, jeder will besser dastehen als der andere. Paulus erlebt es in Korinth, dass man mit seinem Auftreten, seiner „Performance“ nicht zufrieden ist. Er entspricht nicht den Erwartungen eines siegreichen Vertreters Jesu, eines Apostels. Er müsste gesünder, schöner, stärker, überzeugender ... auftreten.
   
  Drei Ideen:
* Erstens: Zwei KonfirmandInnen spielen mit Match Attax-Karten oder einem Quartett mit Autos o.ä. gegeneinander. Es gewinnt natürlich immer der, der die bessere Karte hat, der mehr zu bieten hat. Man muss unbedingt mit den Konfirmanden vorher darüber reden, ob sie solche Spiele noch machen und mit welchen Motiven (Autos, Flugzeuge...). Oder die Konfirman-dInnen spielen das ganz bewusst als etwas, was sie ja "läääängst" überwunden haben.
Vorarbeit: am Mittwoch vorher den KonfirmandInnen die Idee vorstellen. Zwei Freiwillige suchen, die das im Gottesdienst machen. Vor dem Gottesdienst (1/2 Stunde vorher einen Probedurchgang machen). Man kann das ruhig dem Zufall überlassen, wie das Spiel läuft und wer die besseren Karten hat.
  
  Das ist wahrscheinlich ein typischer Jungenszugang. Ich würde das wie ein kleines Anspiel am Anfang der Predigt machen lassen und dann in der Predigt direkt darauf eingehen.
  
  * Zweite Idee: Die KonfirmandInnen sollen nach Werbung schauen, in der ein Produkt als besser, gesünder, schmackhafter angepriesen wird, und die im Gottesdienst darbieten. Oder sie erfinden selber eine Werbung, die IHR Produkt (echtes Produkt oder Phantasieprodukt als das absolut beste anpreist).
Vorarbeit: am Mittwoch der vorhergehenden Woche die Idee vorstellen. Alle sollen nach Werbung schauen, die ein Produkt als besser anpreist als andere. Oder alle sollen eine eigene Werbung entwickeln für ein Produkt und es als besser als alles andere auf der Welt (witzige Übertreibungen!) darstellen. Am nächsten Mittwoch werden die drei besten (!!!) Ideen ausgewählt. Die ausgewählten KonfirmandInnen sollen dann "ihre" Produkte präsentieren - auch da als Einstieg in die Predigt.
   
  * Drittens: aus dem Guiness-Buch der Rekorde werden erstaunliche Dinge ausgesucht, witzige Kuriositäten im Sinne des Mehr, Besser, Größer... . Man könnte bei sportbegeisterten Konfirmanden auch sportliche Rekorde benennen lassen. Auch das als Einstieg zur Predigt.
Vorarbeit: am Mittwoch der Vorwoche fragen, wer ein Guinness-Buch der Rekorde hat. Es sollen besonders witzige oder auffällige Rekorde herausgesucht werden. Wer keinen Zugang zum Guinness-Buch hat, soll im Internet recherchieren. Am Mittwoch darauf werden die kuriosesten Rekorde zusammengestellt. Zwei Freiwillige sollen sie im Gottesdienst vortragen. Bitte unbedingt ½ Stunde vor dem Gottesdienst Sprech- und Mikrophonprobe machen!